Beiträge Frühlingsdom 2009
Beiträge Sommerdom 2009

680. Winterdom ab 6.11.2009
Oktober 2009. In knapp einem Monat ist es soweit: Am 6. November 2009 beginnt auf dem Heiligengeistfeld zum dritten Mal in diesem Jahr das größte Volksfest des Nordens - der Winterdom. Für 31 Tage verzaubert der Winterdom die Besucher mit seinem unverwechselbaren Charme und lockt mit dem Geruch gebrannter Mandeln. Bis zum 6. Dezember präsentieren über 250 verschiedene Schaustellerbetriebe auf der 1,6 Kilometer langen DOM-Meile eine Mischung aus Nostalgie und hochmodernem Action-Spaß für die ganze Familie.
Die dritte Spielzeit des Jahres ist nicht nur die Traditionsreichste, sondern gleichzeitig auch der Ursprung des Hamburger DOM. Bereits im 9. Jahrhundert haben die fliegenden Händler bei Schmuddelwetter Schutz unter den Gewölben des Mariendom zu Hamburg gesucht – es war „DOM-Zeit“. Ab dem 14. Jahrhundert wurde der alljährliche Weihnachtsmarkt offiziell in den Mariendom verlegt. Seither freut sich Hamburg und seine Besucher jedes Jahr im Winter auf pures Volksfest-Vergnügen.

Erster Bürgermeister eröffnet den 680. Winterdom
Oktober 2009. Der Erste Bürger-meister Ole von Beust übernimmt die feierliche Eröffnung des 680 Winterdoms. Die Feier findet am Freitag, 6. November 2009, ab 16.00 Uhr in Lübcke’s Bayerzelt statt. Live dabei ist die österreichische Musikband „Guat Drauf“, die mit ihrer Volks- und Tanzmusik für Stimmung und Unterhaltung sorgt.


680. Winterdom ist eröffnet
6. November 2009. “Hiermit erkläre ich den Winterdom für eröffnet”. Mit diesen Worten läutete der Erste Bürgermeister Ole von Beust nach den drei obligatorischen Böllerschüssen 31 Tage pures Volksfestvergnügen ein. Den Fassanstich übernahmen Manfred Pluschies, Präsident des Schaustellerverband Hamburg von 1884 e.V., und Hans-Peter Arens, Präsident Bundesverband Deutscher Schauteller und Marktleute e.V. Anschließend prosteten “Fiete” Behrens von der Jever Brauerei und der Bürgermeister den Besuchern im vollbesetzten Bayernzelt zu. “Ich freue mich, das größte Volksfest eröffnen zu dürfen. Schon als kleiner Junge bin ich immer gern mit meine Mutter auf den DOM gegangen”, sagte Ole von Beust in seiner Rede.


Gletscher Gaudi
9. November 2009. Erstmalig auf der 2.500 Quadratmeter großen Sonderfläch - die „Gletscher-Gaudi“ mit purem Après-Ski- und Alpen-Feeling.
Jeden Mittwoch-, Freitag- und Samstagabend treffen sich die Après-Ski-Freunde zur Gletscher-Gaudi-Party mit Hüttengaudi-Musik und vielen bekannten Après-Ski-Hits. Ein DJ sorgt außerdem für ausgelassene Stimmung und heizt den Partygästen so richtig ein. Und für die richtige Winter-Atmosphäre kann es Andreas Matuschak, Initiator der „Gletscher-Gaudi“, sogar auf der überdachten Tanzfläche schneien lassen.
Immer mittwochs am Familientag und am Wochenende dürfen sich die kleinen DOM-Besucher in den Nachmittagsstunden auf’s Plätzchen backen freuen. Der Backspaß ist kostenfrei und die Kekse können selbstverständlich mit nach Hause genommen werden.
In Kooperation mit dem alpincenter Hamburg-Wittenburg können sich die Besucher am virtuellen Wintersport versuchen. Auf dem Balanceboard wird jeder schnell zum Skifahrer oder Snowboarder. Mittwochs werden Gutscheine für ein 2-Stunden-Ticket oder einen Eintritt ins Kinderland verteilt (jeweils gültig für ein Kind bis 12 Jahre) und die ganze Familie kann sich am Glücksrad versuchen.
Darüber hinaus sorgen Gastronomie-Stände mit typischen Leckereien und Spezialitäten für das leibliche Wohl. An den Verkaufs-Ständen können winterliche Accessoires käuflich erworben werden.
Die Neuheiten
6. November 2009. Das „Flash“ (Foto: Thomas Weber) ist mit bis zu 120 km/h ein temporeicher Actionspaß und nichts für schwache Nerven. Das im Oktober 2008 fertig gestellte Unikat besteht aus einem sich überschlagenden Hauptarm, an dem ein drehbares Kreuz mit drei frei schwingenden Vierer-Gondeln befestigt ist. Jeweils zwei Fluggäste sitzen Rücken an Rücken und erleben ein dreidimensionales Flugspektakel in 24 Metern Höhe. Nicht nur der Überschlag ist garantiert, auch das Gefühl des freien Falls und der anschließenden Beschleunigung von bis zu 5,4g versprechen Nervenkitzel pur.
Seit 2006 begeistert das zweistöckige Laufgeschäft „Münchner Lach+Freu-Haus“ (Foto Eugen Distel) die ganze Familie und versprüht pure Lebensfreude. Die sehr verspielte und detailgetreue Fassade vermittelt den Anschein, als stünde auf dem Hamburger DOM ein Stück Bayern. Bevor die DOM-Besucher allerdings die zünftige Gaudi im Inneren entdecken können, müssen sie – sehr zur Freude aller Zuschauer – zunächst den Spaßgarten im Außenbereich durchqueren. Anschließend wartet in dem nach links und rechts schwingenden Spaßhaus Resi’s Spiegelkammer, das Kuhglockenlabyrinth, der Heustadl, die Almdisco, die Gaudimühle, die größte rollende Tonne der Welt mit 17 Metern Länge, und viele weitere Überraschungen zum Staunen und Lachen.


Großes Jubiläum - 125 Jahre Schaustellerverband Hamburg von 1884 e.V.
10. November 2009. Anlässlich des Jubiläums findet am 11. November um 14.00 Uhr im Hamburger Rathaus ein Senatsempfang des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust statt. Ab 17.00 Uhr wird dann in Lübcke’s Bayernzelt gefeiert. Begrüßt werden die Gäste dort durch Manfred Pluschies, Präsident des Schaustellerverbandes Hamburg von 1884 e.V., und Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes e.V. (DSB). Die Ehrungen werden von Berndt Röder, Präsident der Hamburger Bürgerschaft, und Senator Christoph Ahlhaus, Präses der Behörde für Inneres, vorgenommen. Für musikalische Untermalung sorgt die „Big Band Bösel“.
Wie alles begann…
Am 6. Dezember 1883 rief der Hamburger Wilhelm Prinzlau in der Fachzeitschrift „Komet“ dazu auf, sich seinem Verein reisender Schausteller namens „KLIM-BIM“ anzuschießen. Aus heutiger Sicht ist dieses Datum nicht nur Wendepunkt in der geschichtlichen Entwicklung des Schaustellerwesens, sondern zugleich auch der Ursprung des ältesten Schausteller-verbandes der Welt, dem Schaustellerverband Hamburg von 1884 e.V. „KLIM-BIM“ – ein humoristischer Verein, der im Sommer 1883 in Frankfurt am Main gegründet wurde und aus reisenden Schaustellern und deren nahestehenden Freunden bestand. „KLIM-BIM“ deshalb, weil man mehr „Klim Bim“ machen müsse, um das Publikum anzuziehen. Dieses Wort stammte aus Schaustellerkreisen und sollte den Schlag der großen Karussellglocke ausdrücken, die an jedem Karussell die Rundfahrt ein- und abläutete. Hier geht’s zum gesamten Text...