Warenspielgeräte auf Volksfesten
Volksfestbesucher haben seit jeher der Entwicklung von Spielgeräten
reges Interesse entgegengebracht, und Berlin ist Sitz eines Unternehmens, daß bereits über Jahrzehnte, d.h. 60 Jahre, mit dem Beruf des Schaustellers verbunden ist und Heute einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige deutsche Hersteller von Warenspielgeräten für Jahrmärkte und Volksfeste ist.
Die Chronik der Firma Loeper (gegründet 1938 von Herbert Loeper) - mechanische Werkstätten, Maschinen-, Apparate- und Automatenbau - zeichnet deutlich die Entwicklung von Warenspielautomaten nach.
Schon vor dem Krieg baute die Firma Loeper Geschäfte für Schausteller.
Im Jahr 1951 wurde der erste Automat, der legendäre und sehr erfolgreiche ``Berliner Stern" gebaut, der noch Heute in der berühmten Wanderausstellung der Firma Gauselmann zu sehen ist. Ab 1955 brachte die Firma Loeper die ersten Automaten, bei denen als Gewinn nicht Geld, sondern Warenbezugsmarken bzw. Chips ausgegeben wurden, auf den Markt. Diese Warenspielgeräte durften in Deutschland erstmals auf
Jahrmärkten, Schützenfesten, Volksfesten und in Freizeitparks aufgestellt werden.``Karat" und ``Ralo" traten als erste Automaten um die Gunst der Spieler an. Schnell spielten sie sich in die Herzen der Volksfestbesucher. Beflügelt durch diesen Erfolg wurden in den folgenden 15 Jahren elektromechanische Spielgeräte wie ``einarmige Banditen" , Roulette und Flipperautomaten mit Erfolg für Jahrmärkte produziert.
Man sprach von einer Revulotion auf dem Automatenmarkt als die sogenannten ``Mondräumer" 1970 die Festplätze eroberten. Die Automaten basierten auf den englischen ``Penny-Fall"
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Berliner Stern 1951 |

Eine der letzten Neuentwicklungen auf dem Warenspielgeräte-Sektor ist der Ditscher. Dieses Spielgerät wurde nach einer Idee der Firma B.Klempe, Hamburg, in Zusammenarbeit mit der Firma Loeper entwickelt und 1996 auf den deutschen Markt gebracht.
